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Sonntag, 23. September 2018
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Umreifungsmaschinen und Umreifungsgeräte

Umreifungsmaschinen und Umreifungsgeräte

Wissenswertes über Verpackungsmaschinen
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UmreifungsmaschineUmreifungsgeräte oder Umreifungsmaschinen werden benötigt, wenn Kartonagen sicher verschlossen werden müssen, Einzelgüter gebündelt werden sollen, oder um als Ladungs- und Transportsicherung palettierte Ware zuverlässig gegen Verrutschen oder Umkippen zu sichern. Dies geschieht in der Regel mit Hilfe von Kunststoffumreifungsband.

Umreifungsband gibt es je nach Anwendungsbedarf in unter­schiedlichen Materialien, Breiten und Dicken. Für das Spannen und Verschließen von Kunst­stoffumreifungsbändern gibt es verschiedene Geräte und Maschinen sowie Verschluss­möglichkeiten. Aber auch ein Umreifen ganz ohne Geräte ist möglich.

Dazu benötigen Sie nur Umreifungsband und Kunststoffklammern, mit denen Sie das Band nach dem Spannen sichern. Diese Methode eignet sich aber nur für leichte Güter, da das Band mit Handkraft gespannt werden muss und so die nötige Spannkraft fehlt.

Die preiswerteste Alternative Umreifungsband mechanisch zu spannen, bieten Hebelspann- und Verschlussgeräte sowie Haspelspanner, die ausschließlich per Muskelkraft bedient werden.

ProduktBeim Umreifen mit Hebelspann- und Verschlussgeräten wird zunächst das Umreifungsband um das zu umreifende Packgut gelegt, dann die beiden Enden des Bandes in dem Verschlussgerät fixiert. Jetzt wird das Band mit Hilfe eines Hebels über eine Spannrolle gespannt. Nachdem die gewünschte Spannung erreicht ist, wird eine Verschlusshülse über die überlappenden Umreifungsbandenden im Gerät eingelegt und diese dann mit einem Hebel zusammengepresst, um die Bandenden sicher zu arretieren. Gleichzeitig wird das Bandende, das zum Rest der Umreifungsbandrolle führt, abgetrennt und damit der Umreifungsvorgang abgeschlossen.

Das Umreifen mit einem Haspelspanner funktioniert ähnlich. Der Unterschied liegt darin, dass zum Sichern keine Verschlusshülse verwendet wird, sondern eine Drahtverschlussklemme. Dabei werden zunächst die beiden Umreifungsbandenden in die Drahtverschlussklemme eingefädelt. Das eine Ende des Umreifungsbandes wird zusätzlich noch zum Spannen in dem Haspelspanner fixiert. Jetzt wird das Band mit Hilfe eines Hebels über eine Spannrolle gespannt. Ist die gewünschte Spannung erreicht, wird das Umreifungsbandende, das zum Rest der Umreifungsbandrolle führt, mit einem im Haspelspanner integrierten Messer abgetrennt. Die Verschlussklemme ist so konstruiert, dass sie die aufgebaute Spannung hält. Der Umreifungsvorgang ist jetzt abgeschlossen.

Eine bequemere Art der Umreifung bieten Akku-Umreifungsgeräte. Für diese Geräte werden weder Verschlusshülsen noch Drahtverschlussklemmen benötigt. Sie funktionieren nach dem Vibrationsschweißprinzip. Nach dem die Umreifungsbandenden in das Umreifungsgerät eingelegt wurden, kann der Spannvorgang beginnen. Über Tastendruck beginnt ein kräftiger Motor das Band bis zur voreingestellten Spannkraft zu straffen. Jetzt wird die Vibrationsverschweißung über einen kleinen Daumenhebel ausgelöst. Durch Vibration werden nun beide Bandenden erhitzt und somit miteinander verschweißt. Gleichzeitig wird das Bandende, das zum Rest der Umreifungsbandrolle führt, abgetrennt. Fertig. Der gesamte Vorgang, vom Spannen bis zur Schweißung, dauert nur wenige Sekunden. Die gewünschte Spannkraft und Schweißzeit ist in mehreren Stufen elektronisch regelbar.

Dann gibt es noch die beliebten Umreifungsmaschinen. Mit ihnen lassen sich hervorragend Kartons, Schachteln und andere Packstücke, die den Bereich in der Breite des Packtisches allerdings nicht überschreiten sollten, umreifen. Mit den feststellbaren Fahrrollen sind sie sehr flexibel und lassen sich nahezu an jeden gewünschten Einsatzort transportieren. Umreifungsmaschinen gibt es in halbautomatischen- und automatischen Ausführungen.

Bei den halbautomatischen Maschinen wird das Umreifungsband um das zu umreifende Produkt gelegt. Anschließend wird das Bandende in den Schlitz der Schweißeinheit gesteckt. Das Umreifungsband wird nun automatisch bis zu einem von Ihnen voreingestellten Wert gestrafft, danach verschweißt und abgetrennt. Nach dem Abtrennen des Bandes wird automatisch eine stufenlos vorwählbare Menge an neuem Band für den nächsten Umreifungsvorgang gespendet.

Bei automatischen Umreifungsmaschinen wird zunächst das Produkt auf den Packtisch gelegt. Nun kann der Umreifungszyklus manuell per Knopfdruck, per Fußpedal, oder automatisch ausgelöst werden. Für eine automatische Auslösung wird lediglich das zu umreifende Gut über einen in den Arbeitstisch integrierten Auslöser geschoben, um den Umreifungszyklus zu starten. Das Umreifungsband wird nun automatisch bis zu einem von Ihnen voreingestellten Wert gestrafft, danach verschweißt und abgetrennt. Nach dem Abtrennen wird das Umreifungsband erneut automatisch um den Umreifungsrahmen gezogen, wo es für den nächsten Umreifungsvorgang bereit steht.

Zu guter Letzt bleiben noch die praktischen halbautomatischen Palettenumreifungsmaschinen, mit denen sich palettierte Ware am schnellsten und komfortabelsten umreifen lässt. Ihre Funktionsweise ähnelt sich mit den bereits beschriebenen Standard-Umreifungsmaschinen, sind aber zusätzlich mit einer Lanze ausgestattet. Je nach Modell ist die Lanze feststehend montiert oder fährt als Teleskop automatisch ein und aus. Zum Umreifen einer Palette mit feststehender Lanze wird vorerst das Umreifungsband in die Lanze geklemmt. Dann wird die Maschine an die Palette gerollt, bzw. die Lanze unter die Palette geschoben, bis sie auf der anderen Seite der Palette herausragt. Bei einem Modell mit Teleskoplanze fährt diese automatisch mit dem Band unter die Palette hindurch aus und nach Beendigung des Umreifungsvorgangs wieder ein. Zunächst aber entnimmt man der Lanze das Umreifungsband und führt es über die Palette zurück in den Führungsschlitz der Maschine. Das Umreifungsband wird nun automatisch bis zu einem von Ihnen voreingestellten Wert gestrafft, danach verschweißt und abgetrennt.

Nach dem Abtrennen des Bandes wird automatisch eine stufenlos vorwählbare Menge an neuem Band für den nächsten Umreifungsvorgang gespendet. Diese Maschinen gibt es auch mit einem Schwenkmechanismus, mit dessen Hilfe man leicht aus der Paletten­umreifungsmaschine eine herkömmliche Tischumreifungsmaschine zum Umreifen von Kartons, Paketen usw., machen kann. Hierzu wird die Maschine nur um 90 Grad geschwenkt.

Palettenumreifungsmaschinen gibt es auch für die horizontale Umreifung. Sie verfügen über eine höhenverstellbare, schlittengeführte Umreifungseinheit, die sich an einem Mast befindet. Zur horizontalen Umreifung wird zunächst die Maschine an die Palette gerollt und die gewünschte Umreifungshöhe eingestellt. Dann entnimmt man der Umreifungseinheit das Umreifungsband, führt es um die Palette herum und steckt es in den Führungsschlitz der Schweißeinheit. Das Umreifungsband wird nun automatisch bis zu einem von Ihnen voreingestellten Wert gestrafft, danach verschweißt und abgetrennt. Fertig.

 
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